Konfessionelle Hochschulen

Die konfessionellen Hochschulen in Berlin sind vom Land Berlin staatlich anerkannte Fachhochschulen in kirchlicher Trägerschaft. Es gibt zwei konfessionelle Hochschulen in Berlin – eine katholische und eine evangelische. Beide bieten Studiengänge in den Bereichen soziale Arbeit, Gesundheit und Religionspädagogik an.

Evangelische Hochschule Berlin (EHB)

Bildvergrößerung: Hauptgebäude der Evangelischen Hochschule Berlin
Hauptgebäude Bild: Pierre-Yves Dalka - EHB

Ebenso wie die staatliche “Alice-Salomon”-Hochschule blickt die Evangelische Hochschule Berlin (EHB) auf eine über 100-jährige Tradition als Ausbildungsstätte für soziale Berufe zurück. 1972 wurde sie staatlich anerkannte Hochschule in Trägerschaft der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Die Hochschule ist eine moderne und leistungsorientierte Ausbildungs- und Forschungsinstitution für Sozial- und Gesundheitseinrichtungen sowie für kirchliche und diakonische Organisationen. Derzeit lernen rund 1.300 Studierende in sechs Bachelor- und zwei Masterstudiengängen. Das Fächerspektrum umfasst Soziale Arbeit, Erziehung und Bildung, Pflege und Gesundheit sowie evangelische Religionspädagogik. Die EHB entwickelte als erste Berliner Hochschule den Studiengang Hebammenwesen.

Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)

Bildvergrößerung: Gebäude der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin
Bild: KHSB

Die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB) ist eine staatlich anerkannte Fachhochschule für Sozialwesen in der Trägerschaft des Erzbistums Berlin. Als solche berücksichtigt sie Schwerpunkte sozialen Handelns der Katholischen Kirche. 1991 gegründet, ist die KHSB die jüngste Hochschule dieser Fachrichtung in Berlin.

Die KHSB bildet in insgesamt 13 Studiengängen in Sozialer Arbeit, Heilpädagogik, Schulischer Religionspädagogik (katholisch) und Bildung und Erziehung aus. Ein spezielles Profil ergibt sich aus der Expertise der Lehrenden in der Inklusiven Pädagogik und in der Gemeinwesenorientierung. Derzeit gibt es rund 1.400 Studierende an der Hochschule.