Kult-Café Sibylle droht Schließung

Kult-Café Sibylle droht Schließung

Das Traditions-Café Sibylle auf der Berliner Karl-Marx-Allee steht vor dem Aus.

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    Das Traditions-Café Sibylle in der Karl-Marx-Allee ist von der Schließung bedroht.
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    Kaffee wird im Café Sibylle serviert. Das Ostberliner Traditions-Café Sibylle in der Karl-Marx-Allee ist von der Schließung bedroht.
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    Blick auf das Café Sibylle. Das Ostberliner Traditions-Café Sibylle in der Karl-Marx-Allee ist von der Schließung bedroht.
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    Auf einer Lampe im Café Sibylle ist der Schriftzug zu erkennen. Das Ostberliner Traditions-Café Sibylle in der Karl-Marx-Allee ist von der Schließung bedroht.
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    Uwe Radack, Geschäftsführer, steht im Café Sibylle. Das Ostberliner Traditions-Café Sibylle in der Karl-Marx-Allee ist von der Schließung bedroht.
Der Geschäftsführer des 1953 eröffneten Lokals, Uwe Radack, kann seinen Untermietvertrag mit dem Berufsförderungswerk Bekleidung Berlin (BUF) nicht verlängern. Seinen sieben Mitarbeitern hat er bereits gekündigt. Aber es gibt Hoffnung: Die Hausverwaltung Predac Immobilien Management kann sich vorstellen, einen Mietvertrag direkt mit Radack abzuschließen. Auch im Netz regt sich Widerstand gegen die drohende Schließung. Mittlerweile haben rund 1500 Menschen eine Online-Petition für den Erhalt des Café Sibylle unterschrieben.
Das Café galt zu DDR-Zeiten als zentrale Adresse. Nach der Wende musste es zunächst schließen, nach der Wiedereröffnung nach der Jahrtausendwende zog dann eine Ausstellung über die Karl-Marx-Allee Besucher an.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. März 2018