Geld für Sorbisches Institut und Schlesisches Museum

Geld für Sorbisches Institut und Schlesisches Museum

Das Sorbische Institut Bautzen und das Schlesische Museum Görlitz werden mit finanzieller Hilfe des Freistaates noch barrierefreier.

Schlesisches Museum Görlitz

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Die Justitia steht in Görlitz vor dem Schlesischen Museum. Foto: Matthias Hiekel/Archiv

Wissenschafts- und Kunstministerin Eva-Maria Stange (SPD) lobte bei der Übergabe der Förderbescheide von insgesamt 320 000 Euro am Mittwoch laut Mitteilung das jahrelange Engagement der Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen als beispielhaft.
Das Institut will bis 2023 seine Homepage mit einer Vorlesefunktion in Nieder- und Obersorbisch ausstatten, wobei es bisher keine Software für die sorbischen Schriftsprachen gibt. Im Görlitzer Museum ist der Einbau eines Lifts mit Plattform geplant. Laut Stange wird die Verbesserung der Barrierefreiheit in Kultur- und Forschungseinrichtungen des Landes jährlich mit einer Million Euro gefördert.
Nach offiziellen Angaben gibt es etwa 60 000 Sorben und Wenden, von denen zwei Drittel in Sachsen leben. Das Siedlungsgebiet der Sorben liegt in Ostsachsen, die niedersorbisch sprechenden Wenden sind im Süden Brandenburgs beheimatet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 27. März 2019