Bedeutende Puppentheater-Sammlung geht nach Bad Liebenwerda

Bedeutende Puppentheater-Sammlung geht nach Bad Liebenwerda

Rund 2000 Exponate aus einer bedeutenden privaten Puppentheater-Sammlung gehen in das Mitteldeutsche Marionettenmuseum Bad Liebenwerda (Elbe-Elster).

Mit Mitteln der Kulturstiftung der Länder, weiterer Stiftungen und des Brandenburger Kulturministeriums konnten sie angekauft werden, teilte die Kulturstiftung am Mittwoch mit.
Die Sammlung des Ehepaars Brockmüller (Schweinfurt/Bayern) umfasst etwa 5000 Exponate: von berühmten Kasperle-Figuren über sizilianische Puppen bis zu asiatischem Schattenspiel, aber auch Bücher, Plakate und Zeichnungen. Besondere Kostbarkeiten und begehrte Sammelobjekte sind 150 Jahre alte Handpuppen aus dem Erzgebirge, Tierfiguren aus den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts und fast lebensgroße Stangenmarionetten.
Figurentheater sind von der Unesco als Meisterwerke des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit geehrt. Das Museum in Bad Liebenwerda widmet sich seit 1998 der Geschichte der reisenden Marionettentheaters auf dem Gebiet der heutigen Länder Brandenburg und Sachsen. Die Region gilt als Wiege der Kunst. Seit 18 Jahren gibt es ein erfolgreiches Internationales Puppentheaterfestival. Das Museum werde mit der Sammlung international bekannter, erklärte Kunstministerin Martina Münch (SPD).
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 21. Dezember 2016