Bessere Anbindung für KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen gefordert

Bessere Anbindung für KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen gefordert

Die KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen soll nach dem Willen einer neuen Initiative besser an die Öffentlichen Verkehrsmittel angeschlossen werden.

Gedenkstätte Sachsenhausen

© dpa

Eine Schülergruppe steht vorm Eingangsbereich der Gedenkstätte KZ Sachsenhausen.

Dafür seien mehr Busverbindungen nötig. «Jährlich besuchen rund 660.000 Menschen aus aller Welt die Gedenkstätte und das Museum Sachsenhausen», heißt es in einer Onlinepetition. «Viele von ihnen reisen aus Berlin an und nutzen die gute Verbindung mit der S-Bahn oder der Regionalbahn zum Bahnhof Oranienburg. Dann aber steht ihnen meist ein 20-minütiger Fußweg bevor». Die Busverbindung zur Gedenkstätte sei völlig unzureichend.

ÖPNV zur Gedenkstätte hält Besucherandrang nicht stand

Der Berliner Stadtführer Thomas Schmidt, der häufig mit Gruppen die Gedenkstätte besucht und die Führungen des Fördervereins der Gedenkstätte koordiniert, berichtete in einer Mitteilung von seinen Erfahrungen: Der Bus zu der Gedenkstätte sei vormittags regelmäßig völlig überfüllt. «Oft können die Türen wegen des Massenandrangs nicht schließen. Besucher Oranienburgs müssen bei Wind und Wetter, Hitze wie Schnee zu Fuß zur Gedenkstätte laufen. Über Busse würden sich alle freuen, insbesondere jeweils nach der Ankunft der Züge und S-Bahnen aus Berlin alle zwanzig Minuten.»

Onlinepetition und Unterschriftenaktion geplant

Die Initiatoren - Gedenkstätte Sachsenhausen, Internationales Sachsenhausen Komitee, Förderverein der Gedenkstätte und Stadt Oranienburg - suchen nicht nur digital Unterstützer, es gibt auch eine Unterschriftenaktion.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 19. Mai 2016