Pückler-Tafelsilber im Schloss Branitz

Pückler-Tafelsilber im Schloss Branitz

Servierplatten, Gewürzgefäße, Saucieren: Wie die Pückler-Familie einst speiste, zeigt eine neue Ausstellung im Schloss Branitz in Cottbus.

Schloss Branitz

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Blick auf das Schloss Branitz in Cottbus (Brandenburg). Foto: Bernd Settnik/Archiv

Das knapp 50-teilige Tafelservice ist mit gravierten Wappen und Grafenkrone versehen, wie die Stiftung Fürst-Pückler-Museum mitteilte. Fürst Pückler (1785-1871) habe das Tafelsilber 1811 von seinem Vater geerbt. Das Museum erhielt es jetzt als Leihgabe. Die Schau öffnet für Besucher am Sonntag (22. November 2015) und dauert bis Ende Februar 2016.
Schloss Branitz war der Alterssitz des exzentrischen Adligen. In dem von ihm geschaffenen Park um das Schloss ist Hermann von Pückler-Muskau auch beigesetzt. Der Landschaftsgestalter ließ dafür eine Erdpyramide in einem See errichten. Im sächsischen Bad Muskau gibt es auch einen riesigen Pückler-Landschaftspark, der zum Unesco-Weltkulturerbe zählt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 20. November 2015