Topographie des Terrors

Topographie des Terrors

Die Topographie des Terrors ist eine Dokumentationsstätte der NS-Verbrechen.

  • Topographie des Terrors© Stefan Müller / Stiftung Topographie des Terrors
  • Topographie des Terrors© dpa
    Eine Frau geht zwischen Informationswänden im Gebäude auf dem Gelände der Stiftung «Topographie des Terrors» vorbei.

Mit dem Ziel, die Verbreitung des Coronavirus zu hemmen, finden in den Berliner Theatern, Opern, Konzerthäusern, Clubs, Museen, Kinos und weiteren Veranstaltungs­orten zunächst bis zum 19. April 2020 keine Veranstaltungen statt. Weitere Informationen »

Das ab 1987 als "Topographie des Terrors" bekanntgewordene Gelände war der Zentralort von Planung und Lenkung der meisten NS-Verbrechen. Hier waren zwischen 1933 und 1945 mit dem Geheimen Staatspolizeiamt, der Reichsführung-SS und dem Reichssicherheitshauptamt die wichtigsten Institutionen des nationalsozialistischen Terrorapparates von SS und Polizei untergebracht.

Von der Brache zur Topographie des Terrors

Im Krieg teils zerstört, nach Kriegsende durch Abriss und Umnutzung unkenntlich gemacht und in Vergessenheit geraten, wurde dieser historische Ort seit Beginn der achziger Jahre wiederentdeckt und im historischen Gedächtnis Berlins und der Bundesrepublik Deutschland schrittweise neu verankert. Aus einem teils brachliegenden Areal im Schatten der Berliner Mauer wurde schließlich eine jährlich hunderttausende Besucher anziehende Dokumentationsstätte der NS-Verbrechen.

Fotostrecken

  • Topographie des Terrors© Stefan Josef Müller / Stiftung Topographie des Terrors
    Topographie des Terrors
  • Marschordnungen. Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg© dpa
    Marschordnungen. Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
  • "Der Warschauer Aufstand 1944" in der Topographie des Terrors© dpa
    Der Warschauer Aufstand 1944
Amsterdam, Januar 1943. Ralph Polak und Miep Krant auf dem Dam, dem zentralen Hauptplatz von Amsterdam. Später tauchen beide unter und entgehen so der Deportation und Ermordung.
© Sammlung Joods Historisch Museum

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Als die Wehrmacht die Niederlande im Mai 1940 überfiel, lebten dort 140.000 Juden. Die deutschen Besatzungskräfte griffen zu immer schärferen anti-jüdischen Maßnahmen. 107.000 Männer, Frauen und Kinder wurden in die nationalsozialistischen Konzentrations-... mehr

Norwegen, 9. April 1940. Deutsche Truppen in erbittertem Kampf gegen einheimische Truppenteile in einem Dorf, 40 Kilometer westlich von Lillehammer
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1940–1945

Mit dem Angriff der Wehrmacht auf das Nachbarland Polen am 1. September 1939 beginnt der Zweite Weltkrieg. Am 9. April 1940 – vor 80 Jahren – landen deutsche Verbände in Dänemark und Norwegen, anschließend überrollen sie Luxemburg, Belgien, die Niederlande... mehr

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© Frahm (Hamburg)

Topographie des Terrors

Im Mittelpunkt der Dauerausstellung »Topographie des Terrors« stehen die zentralen Institutionen von SS und Polizei im »Dritten Reich« sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. Entlang eines »Tafelbandes«, das überwiegend Fotomaterial präsentiert,... mehr

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

Adresse
Niederkirchnerstr. 8
10963 Berlin
Telefon
030 25 45 09 50
Internetadresse
www.topographie.de
Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr, Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr), Schließtage 24., 31. Dezember und 1. Januar
Eintrittspreise
Eintritt frei
Barrierefrei
Der Zugang zum Gelände und die Ausstellungen sind für Rollstuhlfahrer barrierefrei. Für blinde und sehbehinderte Besucher werden spezielle Audioguides und Führungen angeboten.
Führungen
Deutschsprachige Führungen jeden Sonntag um 14 Uhr, Informationen zu weiteren Führungen unter 030 25 45 09 70
Educational Sites
Weitere Informationen für Lehrer und Schüler hier
Barrierefrei
barrierefrei

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Quelle: Topographie des Terrors, Bearbeitung: berlin.de

| Aktualisierung: 7. November 2018