Topographie des Terrors

Topographie des Terrors

Die Topographie des Terrors ist einer der meistbesuchten Erinnerungsorte Berlins.

  • Topographie des Terrors© Stefan Müller / Stiftung Topographie des Terrors
  • Topographie des Terrors© dpa
    Eine Frau geht zwischen Informationswänden im Gebäude auf dem Gelände der Stiftung «Topographie des Terrors» vorbei.
Auf dem ab 1987 als «Topographie des Terrors» bekanntgewordenen Gelände befanden sich zwischen 1933 und 1945 die Hauptinstanzen des nationalsozialistischen Terrors. Die Reichsführung-SS, der Sicherheitsdienst (SD), das Geheime Staatspolizeiamt (Gestapo) samt Gefängnis und das Reichssicherheitshauptamt waren auf dem Areal nahe des Potsdamer Platzes angesiedelt. Heute dient das «Prinz-Albrecht-Gelände» als Erinnerungsort und leistet mit seinen Dauerausstellungen einen Beitrag zur Aufarbeitung des Terror-Regimes.

Von der Brache zur Topographie des Terrors

Im Krieg teils zerstört, nach Kriegsende durch Abriss und Umnutzung unkenntlich gemacht und in Vergessenheit geraten, wurde dieser historische Ort seit Beginn der achziger Jahre wiederentdeckt und im historischen Gedächtnis Berlins und der Bundesrepublik Deutschland schrittweise neu verankert. Aus einem teils brachliegenden Areal im Schatten der Berliner Mauer wurde schließlich eine jährlich hunderttausende Besucher anziehende Dokumentationsstätte der NS-Verbrechen.

Fotostrecken

  • Topographie des Terrors© Stefan Josef Müller / Stiftung Topographie des Terrors
    Topographie des Terrors
  • Marschordnungen. Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg© dpa
    Marschordnungen. Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg
  • "Der Warschauer Aufstand 1944" in der Topographie des Terrors© dpa
    Der Warschauer Aufstand 1944

Topographie des Terrors: Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen

Beate und Serge Klarsfeld bei der Eröffnung des Kölner Prozesses, 23. Oktober 1979
Foto Wilhelm Leuschner / Picture Alliance

»Kämpfen wurde unsere Priorität«

Beate und Dr. Serge Klarsfeld im Gespräch mit Dr. Andrea Riedle Grußwort: S.E. François Delattre, Botschafter der Französischen Republik Mehr als 50 Jahre ist es her, dass Beate Klarsfeld 1968 dem westdeutschen... mehr

Beate und Serge Klarsfeld bei der Eröffnung des Kölner Prozesses, 23. Oktober 1979
Foto Wilhelm Leuschner / Picture Alliance

Beate und Serge Klarsfeld

Eine Ausstellung des Mémorial de la Shoah, Paris Vor mehr als 50 Jahren versetzte Beate Klarsfeld 1968 Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger eine Ohrfeige, um auf dessen nationalsozialistische Vergangenheit... mehr

© Stefan Müller

Berlin 1933–­­1945

Die Ausstellung »Berlin 1933–1945. Zwischen Propaganda und Terror« thematisiert die national­sozialistische Politik in Berlin und ihre Folgen für die Stadt und ihre Bevölkerung. mehr

Geländerundgang in 15 Stationen
© Thomas Pöllabauer

Geländerundgang: «Der historische Ort Topographie des Terrors»

Der Geländerundgang umfasst 15 Stationen und ist komplementär zur Dauerausstellung „Topographie des Terrors” im Gebäude angelegt. mehr

Collage aus Karteikarten zu den Ermittlungen gegen RSHA-Angehörige
© Frahm (Hamburg)

Topographie des Terrors

Im Mittelpunkt der Dauerausstellung «Topographie des Terrors» stehen die zentralen Institutionen von SS und Polizei im «Dritten Reich» sowie die von ihnen europaweit verübten Verbrechen. mehr

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

Karte

 Adresse
Niederkirchnerstr. 8
10963 Berlin
Telefon
(030) 254 509 50
Internetadresse
www.topographie.de
Öffnungszeiten
Montag bis Sonntag 10 bis 20 Uhr, Außenbereiche bis Einbruch der Dunkelheit (spätestens 20 Uhr), Schließtage 24., 31. Dezember und 1. Januar
Barrierefrei
Der Zugang zum Gelände und die Ausstellungen sind für Rollstuhlfahrer barrierefrei. Für blinde und sehbehinderte Besucher werden spezielle Audioguides und Führungen angeboten.
Eintritt
Eintritt frei
Führungen
Kostenfreie deutschsprachige Führungen jeden Samstag und Sonntag um 14 Uhr

Nahverkehr

S-Bahn
U-Bahn
Bus

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Quelle: Topographie des Terrors, Bearbeitung: berlin.de

| Aktualisierung: 22. Juli 2022