Die Heyns – Es stehen Fragen im Raum

Werkstattausstellung vom 07.05. bis 31.12.2019 (verlängert bis zum 13.03.2020) | Museum Pankow – Standort Heynstraße

Eine Ausstellung des Bezirksamtes Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur, FB Museum in Kooperation mit dem Zentrum für Anti­semi­tis­mus­forschung der TU Berlin.

Bildvergrößerung: Plakat: Die Heyns – Es stehen Fragen im Raum
Bild: Museum Pankow

Als eine Besonderheit innerhalb der Berliner Museums­land­schaft befindet sich seit 45 Jahren in der Beletage des Wohnhauses Heynstraße 8 die Ausstellung „Bürgerliches Leben um 1900“ zur Geschichte der Fabrikanten­familie Heyn. Insbesondere die in Aus­schmückung und Möblierung erhaltenen Teile der Wohnung versetzen die Besucherinnen und Besucher seitdem immer wieder in interessiertes Staunen. Das Museums­personal ergänzt das Gesehene um Erzählungen und Erläuterungen zur Familie Heyn und der Bedeutung einzelner, historischer Einrich­tungs­gegenstände.

Das Museum Pankow nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, die Präsentation der gezeigten Objekte, einige aus dem Besitz der Familie Heyn, konzeptionell zu „hinterfragen“. Studierende und ihre Dozentin vom Zentrum für Anti­semitismus­forschung an der Technischen Universität Berlin haben sich in den vergangenen Monaten mit der Wirkungs­macht der musealen Präsentation und deren Bedeutung mit forschendem und nachfragendem Blick ausein­an­der­gesetzt.

Die Werk­statt­ausstellung “Die Heyns – Es stehen Fragen im Raum” soll dazu beitragen, die bisherige museale Praxis an diesem Ort zu reflektieren. Als Besucherinnen und Besucher sind sie eingeladen, sich mit den auf­gewor­fenen Fragen zu beschäftigen, diese zu kommen­tieren und weitere Frage­stellungen zu entwickeln.

Pressemitteilung vom 30.04.2019

Eröffnung: Sonntag, 05.05.2019, 15.00 Uhr

Einladung: Die Heyns – Es stehen Fragen im Raum

PDF-Dokument (3.3 MB) Dokument: Museum Pankow

Die Familie Heyn bei ihrem Treffen in der Heynstraße 8 am 15. Juni 2019.

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Auf den Bildern sind die Nachfahren von Fritz Heyn zu sehen, genauer gesagt von seinem Sohn Herrmann Heyn, der die Putte (die im Brunnen des Gartens in der Heynstraße 8 steht) gestaltet hatte. Im Rahmen eines Familientreffens hat sich dieser Zweig der Familie in der ehemaligen Wohnung Ihres Urahnen getroffen.
Auf dem Gruppenfoto sitzend sind die beiden Urenkel von Fritz Heyn zu sehen, Uta Köppen (geb. Heyn) und ihr Bruder Hauke Heyn.