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Karl-Ludwig Lange

Der Photograph in seiner Zeit. Berliner Jahre 1973-2004

Entlang der Mauer zwischen Wedding und Prenzlauer Berg 1973-2004

Ausstellung vom 04.10.2014 bis 11.01.2015 im Museum Pankow – Standort Prenzlauer Allee, Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner, Aula

Eröffnung Sonderausstellung am 02.10.2014; Pressemitteilung vom 26.09.2014

Bernauer Straße – Eberswalder Straße 1976
Bernauer Straße – Eberswalder Straße 1976
Bild: Karl-Ludwig Lange

An der Bernauer Straße liegt, wie sich Karl-Ludwig Lange ausdrückt, das Gedächtnis des Westens. Die Straße wurde durch den Mauerbau 1961 geteilt. 1973 machte der junge Fotograf Aufnahmen von einer Aussichts­plattform in der Bernauer Straße über den Todes­streifen hinweg in Richtung Prenzlauer Berg. Später dokumentierte er von gleicher Stelle die Grenz­verschiebung, das Abtragen der alten Bahnhofs­gebäude und, im weiteren Verlauf bis zur ehe­maligen Grenz­übergangs­stelle Bornholmer Straße, die am 9. November 1989, unter dem Ansturm der Ost-Berliner, als erste geöffnet werden musste, den Abbau der Mauer. Der Wedding ist das zweite Thema der Ausstellung. Mit den kargen, grauen Wedding-Bildern erzählt Lange seine Geschichte Berlins als Arbeiterstadt.
Diese Ausstellung ist Teil eines zehnteiligen Projekts „Der Photograph in seiner Zeit“, welches zeitgleich präsentiert wird.

Ein Ausstellungs­projekt der Kommunalen Galerien in Berlin und der Berliner Regional­museen im Rahmen des 6. Europäischen Monats der Fotografie Berlin – Gefördert aus Mitteln des Bezirkskulturfonds

Einladung: Karl-Ludwig Lange, Der Photograph in seiner Zeit

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