Love and Peace.. und Käthe Kollwitz?

Eine künstlerisch-historische Stadtraumerkundung im Kollwitz-Kiez

Schulprojekttag

Für Klassenstufe 7 – 13
Kostenfrei | ab sofort buchbar
Termine auf Anfrage | Zeitraum 10.00 – 13.00 Uhr | 180 Minuten
Ort: Stadtraum um den Kollwitzplatz / Museum Pankow (Prenzlauer Allee 227-228, 10405 Berlin)
Treffpunkt: Kollwitz Denkmal am Kollwitz Platz, Prenzlauer Berg
Konzept: Katharina Grantner
Kursleitung: Katharina Grantner und Juan Camilo Alfonso

Anmeldung: über das Käthe-Kollwitz-Museum per Mail an bildung@kaethe-kollwitz.de

Das Projekt wird in Kooperation mit dem Käthe Kollwitz Museum durchgeführt.

Schulprojekt: Love and Peace.. und Käthe Kollwitz? | Bild 1

Achtung! Der Schulprojekttag findet in Prenzlauer Berg statt.

Treffpunkt: Kollwitz Denkmal am Kollwitz Platz

Bitte an wettergerechte Kleidung denken.

Stationen:

  1. Kollwitzplatz, Käthe-Kollwitz-Denkmal / Standort von Erinnerungskultur
  2. Kollwitzstr. 56a / ehemaliger (im 2.WK zerstörter) Standort des Wohn- und Arbeitshauses der Familie Kollwitz
  3. Prenzlauer Allee 227-228 / Standort Plastik: „Mutter mit zwei Kindern“ von Käthe Kollwitz im Hof des Museum Pankow, Kultur- und Bildungszentrum Sebastian Haffner (Eingang von der Wasserturmseite)
  4. Prenzlauer Allee 227-228, Museum Pankow, Raum 111 / DIY-Werkstatt im Museum Pankow
Schulprojekt: Love and Peace.. und Käthe Kollwitz? | Bild 2

An der Schnittstelle von Kunst, Geschichte und Politik untersuchen Schüler*innen den engen Zusammen­hang zwischen Ort, Zeit und Werk im Leben der Künstlerin Käthe Kollwitz, die von 1891 bis 1943 am heutigen Kollwitzplatz lebte. Der öffentliche Raum wird hierbei als analoger- und taktil erfahrbarer Lernort im historischen Kontext gelesen, der sich künstlerisch aneignen lässt.

Als inhaltliche Klammer fungieren die beiden zwischen den Kriegen ent­standenen Kunstwerke: „Nie wieder Krieg“ und „Saatfrüchte sollen nicht vermahlen werden“, die Käthe Kollwitz als ihr Testament bezeichnete und an denen sich die Verbindung ihres persön­lichen Schicksals mit der Zeit­geschichte direkt vor Ort nachzeichnen lässt.

Die Schüler*innen durchlaufen drei inhaltlich und räumlich miteinander verbundene Stationen im Stadtraum: benutzen historische Karten, recherchieren Inschriften und Werktafeln und erfassen zeichnerisch-skizzierend zentrale Gestaltungsprinzipien.

Der Workshop schließt mit einer DIY-Werkstatt im Museum Pankow ab, die den Bogen bis in die Gegenwart spannt: Anhand von Gestaltungsbeispielen aus aller Welt wird über Kunst als Protestform nachgedacht.

Mithilfe der Technik des Schablonen­druckes werden aktiv eigene Logos und Text­botschaften ent­wickelt und Fanzines oder Plakate gedruckt. Ziel ist es einen möglichen Weg zu Teilhabe und Partizipation an demokra­ti­schen Prozessen zu erproben und die Selbst­wirksamkeit der Schüler*innen zu stärken, weil: Jede Meinung zählt!

Museum Pankow – Vermittlung

Ellen Roters

Standort Kultur- und Bildungs­zentrum Sebastian Haffner

Zugang nicht rollstuhlgeeignet

Verkehrsanbindungen

Standort Heynstraße

Zugang nicht rollstuhlgeeignet

Verkehrsanbindungen

Das Museum Pankow ist Teil des Netzwerks Kulturelle Bildung Pankow