Die „Lange Woche der Kiezgeschichte“ war in den vergangenen zwei Jahren so erfolgreich, dass die Berliner Regionalmuseen das Angebot verstetigen. 2026 steht dabei ein gemeinsames Projekt im Mittelpunkt, das sich einem völlig alltäglichen und zugleich hoch umstrittenen Thema widmet: Straßennamen.
Passend zu der Ausstellungsreihe »UmBenennen?! Berlins Straßennamen und ihre Geschichte« laden alle zwölf Bezirke unter dem Motto „Straßengeschichte(n)“ dazu ein, besondere Straßen als Gedächtnis der Stadt kennenzulernen. Wo hält sich das Kaiserreich besonders hartnäckig? Sind noch Spuren der NS-Zeit in den Straßennamen zu finden? Waren die Wellen von Umbenennungen 1945 und 1990 größer als die heutigen
Diskussionen um Frauennamen und postkoloniale Erinnerung erahnen lassen?
Entdecken Sie bei Stadtrundgängen, Architekturführungen und Diskussionsrunden, wie Straßen in Berlin in den letzten hundert Jahren als Träger der Erinnerung an Personen, Ereignisse oder auch Ideologien genutzt wurden.
Alle Angebote sind kostenfrei.