«Schlossplatz im Wandel»: Bildband illustriert den Wandel in Mitte

«Schlossplatz im Wandel»: Bildband illustriert den Wandel in Mitte

Auf den Leinwänden von Christopher Lehmpfuhl wird nicht gekleckert. Der Berliner Maler klotzt die Farben mit voller Hand in seine Bilder.

Christopher Lehmpfuhl

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Der Maler Christopher Lehmpfuhl malt im Lustgarten an einem Bild mit dem Berliner Dom.

Diese Üppigkeit verleiht der Zweidimensionalität der Malerei in Lehmpfuhls Werken die Tiefe eines Reliefs, die kraftvoll modellierten Farben überführen ihre Energie auch in stillere Motive. Mit seinen Arbeiten hat der Freilichtmaler den fundamentalen Wandel in Berlins Mitte begleitet.

«Schlossplatz im Wandel» umfasst 126 expressionistische Werke

Während über die Jahre der Palast der Republik abgerissen, über den leeren Schlossplatz diskutiert und schließlich das Humboldt Forum mit seiner umstrittenen Schlossfassade errichtet wurde, entstanden 126 expressionistische Werke im Zyklus «Schlossplatz im Wandel». Lehmpfuhl begleitete diesen Prozess mit seinen Arbeiten und machte sie so zu einem Dokument des zeitlichen Wandels. Dazu ist nun ein gleichnamiger Bildband erschienen.
Bereits 2018 nutzen mehr als 6000 Menschen die Gelegenheit, 37 der meist großformatigen Ölgemälde aus dem Privatbesitz des Künstlers und einer privaten Sammlung zu sehen. Während zweier «Tage der offenen Baustelle» dokumentierten die Arbeiten im inzwischen eröffneten U-Bahnhof «Unter den Linden» den fundamentalen Wandel auf dem Schlossplatz, der sich nun mit dem Bildband aus dem künstlerischem Blickwinkel Lehmpfuhls nachvollziehen lässt.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 23. März 2021 10:34 Uhr

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