Keine Kultur wegen Geldmangel

Keine Kultur wegen Geldmangel

Viele Menschen in Berlin sind mit dem kulturellen Angebot in der Hauptstadt zufrieden. Ein großer Teil muss aber mangels ausreichender Finanzmittel auf Museum, Theater oder Kino verzichten. Das sind Ergebnisse einer Analyse zur kulturellen Teilhabe in Berlin.

Kultur

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«Museum» steht an der Fassade eines Hauses in Charlottenburg.

Die Kulturverwaltung veröffentlichte am Freitag (12. März 2021) die Studie des Berliner Institut für Kulturelle Teilhabeforschung. Danach zeigen die Ergebnisse, dass Bildung neben Alter zu den stärksten Einflussfaktoren für kulturelle Teilhabe gehört. «Personen mit höheren formalen Bildungsabschlüssen zählen mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit zum Kreis der Besucherinnen und Besucher von klassischen Kulturangeboten», hieß es. Gleichzeitig sind 40 Prozent der Befragten mit dem kulturellen Angebot im direkten Wohnumfeld nicht zufrieden. Die Kulturverwaltung sieht «problematische Unterschiede» zwischen den Bezirken.
Eine Hürde sind auch die Finanzen. 64 Prozent der Menschen, die klassische Kulturangebote nicht besucht haben, nennen als Besuchsanreiz, sie müssten mehr Geld für diese Angebote zur Verfügung haben. Als Mittel dagegen verweist die Kulturverwaltung auf den einmal im Monat geplanten freien Eintritt in städtischen Museen. Für die Studie schrieb das Institut im Oktober 2019 auf Basis des Erstwohnsitzes gut 13 000 zufällig ausgewählte Adressen an. Auf Basis der Rücklaufquote von 27 Prozent spricht das Institut von einer repräsentativen Untersuchung, die künftig alle zwei Jahre erfolgen soll, um vergleichbare Ergebnisse zu erhalten.
Berliner Philharmonie
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Pilotprojekt zur Öffnung der Bühnen geplant

Berlin könnte mit einem Pilotprojekt testen, wie Bühnen wieder öffnen könnten - auch mit Hilfe von Corona-Tests fürs Publikum. Details sollen voraussichtlich an diesem Donnerstag bekanntgegeben werden. mehr

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 12. März 2021 16:00 Uhr

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