Neuer Sechstage-Chef in Berlin: «2017 große Namen»

Neuer Sechstage-Chef in Berlin: «2017 große Namen»

Hinter den Kulissen des Berliner Sechstagerennens kündigen sich große Veränderungen an. Sechstage-Chef Mark Darbon hat einen neuen Stadthalter für die Traditionsveranstaltung eingesetzt.

Radler radeln auf dem Sechstagerennen

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Radler radeln auf dem Sechstagerennen. Foto: Oliver Mehlis/Archiv

Der Lette Valts Miltovics, bisher noch für den Basketball-Weltverband tätig, soll seinen Job am 1. April antreten. Das erklärte der frühere Sixdays-Chef Reiner Schnorfeil, der weiter als Vermarkter und Berater im Rennen bleibt. Damit bestätigte er Berichte der «Bild» und «BZ» (18. Februar 2016).
«Um meinen Posten mache ich mir keine Sorgen, und ich gehe auch davon aus, dass der Sportliche Leiter Dieter Stein auf seinem Platz bleibt. Ich habe noch einen Vertrag bis 2018 und werde Miltovics einarbeiten», sagte Schnorfeil am Donnerstag der Deutschen Presse Agentur. Er sprach auch von möglichen Plänen, in Zukunft die noch aktiven britischen Straßenprofis Sir Bradley Wiggins oder Mark Cavendish als Sportliche Leiter zu etablieren.
Miltovics solle zunächst vor allem die geplante europäische Sechstage-Serie mit einer Gesamtwertung der Veranstaltungen in mehreren Städten voranbringen, meinte Schnorfeil.
«Drei, vier große Namen wären schon schön», sagte Stein und spielte damit auf künftige Fahrerfelder an. Darbon, dessen Londoner Madison Sports Group die in finanzielle Schieflage geratene Berliner Traditionsveranstaltung im vorigen Jahr übernahm, hatte bereits bei seiner Vorstellung angekündigt: «Wir streben an, dass 2017 in Berlin Ex-Tour-de-France-Gewinner Wiggins und Ex-Weltmeister Cavendish am Start stehen». Noch ist davon auszugehen, dass sie sich die britische Prominenz im Velodrom 2017 als aktive Bahnfahrer präsentieren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: 18. Februar 2016