Letzter Bauabschnitt für Kolonnaden an Museumsinsel

Letzter Bauabschnitt für Kolonnaden an Museumsinsel

Kolonnaden sind ein prägendes Element beim Blick auf die Museumsinsel Berlin. Den historischen Säulengang von Friedrich August Stüler (1800-1865) griff zuletzt der britische Architekt David Chipperfield für die James-Simon-Galerie, die als Besucherzentrum und zentralen Eingang auf die Museumsinsel locken soll, in einer modernen Fassung auf.

Neues Museum Berlin

© dpa

Eine Frau geht auf der Museumsinsel an den Säulen des Neuen Museums vorbei.

Mit einem letzten Arbeitsschritt sollen nun Stülers historische Kolonnaden in den Originalzustand aus dem 19. Jahrhundert versetzt werden. Sie waren 1911 zugebaut worden, um zusätzliche Räumlichkeiten auf der Museumsinsel zu schaffen.
Für die anstehenden Arbeiten wird nach Angaben der zuständigen Stiftung Preußischer Kulturbesitz an der Ufermauer unter dem Säulengang zunächst eine temporäre Anlage zur Leitung der Schiffe auf der Spree installiert. Für die Bauarbeiten selbst folgt ein Arbeitsplateau über dem Fluss und die Kolonnaden verschwinden hinter Bauwänden.

Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr abgeschlossen sein. Auf die Kolonnaden wartet eine konkrete Funktion: während der noch anstehenden Sanierung des Südflügels des Pergamonmuseums sollen Besucher über den Säulengang zum Museum gelangen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. Juni 2020 15:29 Uhr

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