Ausstellung von Wu Tsang zu Migration und Transgender

Ausstellung von Wu Tsang zu Migration und Transgender

Die US-Künstlerin Wu Tsang zeigt nach ihrem ein Jahr währenden Aufenthalt im Berliner Gropius Bau Ergebnisse ihrer filmischen Auseinandersetzung mit Migration und Transgender.

  • Wu Tsang: There is no nonviolent way to look at somebody (1)© dpa
    03.09.2019, Berlin: Ein Mann steht vor dem Kunstwerk "Sustained Glass" in einem Raum im Martin Gropius Bau. Das Werk ist ein Bestandteil der Ausstellung "There is no nonviolent way to look at somebody" von Wu Tsang, die vom 04. 09. bis 12.01.2020 gezeigt wird.
  • Wu Tsang: There is no nonviolent way to look at somebody© dpa
    03.09.2019, Berlin: Diese Lichtinstallation ist in einem Raum im Martin Gropius Bau ausgestellt und ist Bestandteil der Ausstellung "There is no nonviolent way to look at somebody" von Wu Tsang, die vom 04. 09. bis 12.01.2020 gezeigt wird.
  • Wu Tsang: There is no nonviolent way to look at somebody (2)© dpa
    03.09.2019, Berlin: Bunte Kristallketten hängen in einem Raum im Martin Gropius Bau und sind ein Bestandteil der Ausstellung "There is no nonviolent way to look at somebody" von Wu Tsang, die vom 04. 09. bis 12.01.2020 gezeigt wird.
  • Wu Tsang: There is no nonviolent way to look at somebody (2)© dpa
    03.09.2019, Berlin: Ein Mann steht in einem Raum im Martin Gropius Bau vor einer Videoinstallation. Das Werk ist ein Bestandteil der Ausstellung "There is no nonviolent way to look at somebody" von Wu Tsang, die vom 04. 09. bis 12.01.2020 gezeigt wird.
  • Martin-Gropius-Bau© dpa
    Das Gebäude des Museums Martin-Gropius-Bau bei sonnigem Wetter.
Die Ausstellung «There is no nonviolent way to look at somebody» (Englisch für: Es gibt keine nichtgewaltsame Art, jemanden anzusehen) ist bis zum 12. Januar 2019 zu sehen. Die in Berlin und New York lebende Künstlerin setzt für ihre Arbeiten dokumentarische wie fiktionale Mittel ein. In einigen Arbeiten lässt sie die Ebenen durch überlappende Projektionen verlaufen.
Auf der griechischen Insel Lesbos thematisierte sie die Konfrontation des alltäglichen Lebens mit dem Trauma von Flucht und Vertreibung einer Transfrau aus Marokko. Transgender spielt auch eine Rolle in Arbeiten, die während Tsangs Mitarbeit in einer Latinx Queer Bar in Los Angeles entstanden. Im Gropius Bau verkündet die Leuchtschrift «The Fist is Stipp Up» vom Widerstand der Community, in Berlin gebrochen durch eine ebenso schützende wie auch Aktivismus unterbindende Holzkiste um die Arbeit.
Am Gropius Bau hat Tsang nach eigene Worten vor allem die Lichtsituation beeindruckt. Der Bau mit seinen riesigen Fenstern, umgeben von historischen Orten ohne Rekonstruktionen, wird unbeschattet den ganzen Tag von der Sonne umwandert. Das Licht nutzte Tsang für eine Fensterskulptur aus mehrschichtigem Überfangglas. Im dort überlagert wiedergegebenen Text geht es auch um die US-Sicherheitsverwahrung Shu, wo Transgender-Häftlinge nach dem Geschlecht ihrer Geburt eingesperrt und damit besonderen Risiken ausgesetzt werden.
Kunstausstellung "Die wilden 80er Jahre"
© dpa

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 3. September 2019 16:09 Uhr

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