Alte Nationalgalerie: Den «Mönch am Meer» virtuell besuchen

Alte Nationalgalerie: Den «Mönch am Meer» virtuell besuchen

Mit einem virtuellen Gang erlaubt die Alte Nationalgalerie Berlin ihren Besuchern eine Begegnung mit dem «Mönch am Meer».

«Mönch am Meer» in 3D

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Eine Museumsmitarbeiterin trägt eine 3D-Brille, mit der das Kunstwerk "Mönch am Meer" erlebbar wird.

Das Gemälde von Caspar David Friedrich (1774-1840) mit dem einsamen Mönch an einem leeren Strand gilt als Ikone der Romantik und eines der wichtigsten Werke dieser Kunstepoche. «Man kann in den Bildraum hineintreten und sich so mit dem Mönch am Meer treffen», erläutert der Leiter der Alten Nationalgalerie, Ralph Gleis, den virtuellen Gang im Museum, nur wenige Schritte entfernt vom Original, das Friedrich zwischen 1808-1810 realisierte.

3D-Brillen ermöglichen Lustwanderung durch das Gemälde

Während einer Sonderausstellung können Besucher die knapp sechs Minuten währende virtuelle Reise zum einsamen Mönch auf leerem Strand vor imposanter Kulisse aus dunklem Meer und Wolkenfront unternehmen. Dafür hat sich das Museum in eineinhalbjähriger Vorbereitung mit VR-Experten von High Road Stories und dem Fraunhofer Institut zusammengetan. Mit 3D-Brillen kann das Kunstwerk virtuell erlebt werden. So können Besucher auch Stadien der Entstehung des Gemäldes entdecken, die im Original nicht mehr sichtbar sind, und die Wandlung in die heutige Fassung nachvollziehen.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 3. April 2019 08:42 Uhr

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