Architekturbiennale 2018: Deutscher Pavillon eingeweiht

Architekturbiennale 2018: Deutscher Pavillon eingeweiht

Auf der Architekturbiennale in Venedig ist der deutsche Pavillon eingeweiht worden.

Architekturbiennale

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Lars Krückeberg, Architekt und Kurator für die Ausstellung «Unbuilding Walls», zeigt bei der Vorstellung des deutschen Beitrags für die 16. Architekturbiennale 2018 das Projektbeispiel «Axel-Springer-Neubau».

Besucher können von Samstag an die Ausstellung erkunden, die sich mit der Geschichte der deutschen Teilung und dem Prozess ihrer Überwindung befasst. «Es macht einem wieder bewusst, was man mitunter im Alltag in Berlin gar nicht so wahrnimmt», sagte Bundesratspräsident und Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Freitag in Venedig. «Ganz besonders macht es einem auch bewusst, dass diese Freiheit, die erkämpft werden konnte, ein großes Geschenk ist, und dass es sich lohnt, jeden Tag auch dafür zu kämpfen.»

Ausstellung setzt sich mit deutscher Geschichte auseinander

Die Ausstellung «Unbuilding Walls» zeigt die städtebauliche Entwicklung auf dem früheren Todesstreifen. Kuratiert haben sie die frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, und das Berliner Büro Graft mit den Architekten Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit.

«Freespace»: Motto der Architekturbiennale

Die 16. Architekturbiennale findet in Venedig statt und dauert bis Ende November. Die Hauptausstellung wird kuratiert von den irischen Architektinnen Yvonne Farrell und Shelley McNamara. Erstmals gibt es auch einen Beitrag vom Vatikan.
Potsdamer Platz
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 25. Mai 2018