Erste Depot-Ausstellung im Heimatmuseum Zehlendorf

Mit «Ins Licht gerückt» zeigt das Heimatmuseum Zehlendorf zahlreiche Gegenstände und verborgene Schätze, die jahrelang in den Kellern der Süd-Grundschule eingelagert waren.
Heimatmuseum Zehlendorf
© Archiv HVZ/M.Laschinsky

Ausstellung vom 16. März bis zum 29. Juni

Der Heimatverein will bei den Ausstellungsbesuchern Interesse wecken, sich wieder einmal mit der Zehlendorfer Heimatgeschichte zu beschäftigen.

Die Ausstellung ist vom 16. März bis zum 29. Juni geöffnet: Montag und Donnerstag von 10 bis 18 Uhr, Dienstag und Freitag von 10 bis 14 Uhr. Der Eintritt ist frei. Die Eröffnung der Ausstellung findet am 15.03.18 um 19 Uhr im Heimatmuseum Zehlendorf, Clayallee 355, 14169 Berlin, statt.

Alltägliche Gegenstände offenbaren die Zehlendorfer Heimatgeschichte

Der Schwerpunkt der Sonderausstellung liegt vor allem in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg bis hinein in die 1960er-Jahre. Sie bietet den Besuchern ein sehenswertes Sammelsurium.

Zum Beispiel einen umfangreichen Figurensatz, der vor rund 100 Jahren die Wirklichkeit des Ersten Weltkriegs ins Kinderzimmer bringen sollte: Neben deutschen Soldaten gehören dazu auch Rot-Kreuz-Schwestern und Sanitäter, die sich um verwundete Kämpfer kümmern.

Präsentiert wird auch ein Volksempfänger. Nur wenige Monate nach der Machtübernahme Adolf Hitlers 1933 wurden diese Radioempfänger vorgestellt. Sie gelten als eines der wichtigsten Instrumente der NS-Propaganda. Der in der Ausstellung gezeigte Apparat von 1938 kostete damals 35 Reichsmark. Daneben ein Transistorradio. Mitte der 1950er-Jahre begann der Siegeszug dieser handlichen Radioempfänger.

Ebenfalls aus der Zeit nach 1945 sind Dosen mit Fleisch, Nudeln und ein Päckchen mit Trockenmilch: «Donated by the people of the United States of America» gespendet vom Volk der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Absender legten eine deutsche Übersetzung bei, wie der Doseninhalt am besten zu verarbeiten ist.

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Quelle: Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf
Aktualisierung: 15. März 2018

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(Bilder: Neue Visionen Filmverleih; dpa; Staatliche Museen zu Berlin/Maximilian Meisse; VisitBerlin; Jens Ziehe ; Klicker/pixelio.de)