Weihnachtsmarkt in Potsdam sorgt noch für Streit

Weihnachtsmarkt in Potsdam sorgt noch für Streit

Wenige Tage vor Eröffnung der Weihnachtsmärkte ist der Streit zwischen der Stadt Potsdam und dem Veranstalter noch immer offen. Der Geschäftsführer der Veranstaltungsfirma Coex, Eberhard Heieck, sagte am Freitag der Deutschen Presse-Agentur, er wolle Widerspruch gegen die Einschränkung der Besucherzahl einlegen. Er sei nicht begeistert von der Auflage, aber optimistisch, sich noch mit der Stadt einigen zu können.

Die Stadt hatte angekündigt, dass auf den Weihnachtsmärkten nur ein Besucher pro vier Quadratmeter erlaubt sein soll. Außerdem müsse die 2G-Regel (Zutritt nur für Genesene oder Geimpfte) gelten. Heieck will diese Regel auch einhalten. Bei der beschränkten Besucherzahl beruft er sich jedoch darauf, dass bislang von der Politik kommuniziert worden sei, es gebe bei 2G-Veranstaltungen keine weiteren Auflagen.
Spreewald Therme: Winterwellness
© Beate Waetzel

Winterwellness in der Spreewald Therme

Erleben Sie vom 1. November bis 31. Dezember die Magie des Wohlfühlens bei speziell auf die Winterzeit abgestimmten Winterwellness-Angeboten in der Spreewald Therme. mehr

«Die Stadt muss die Lage vor Ort im Blick haben und die lässt nicht mehr zu», hatte Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) am Donnerstag mitgeteilt. «Die Flächen sind dabei nicht verhandelbar, sie werden von uns berechnet und festgesetzt.»
Heieck ist auch Veranstalter beim Weihnachtsmarkt in Cottbus, wo mehrere Standorte geplant sind. Dort gibt es nach seinen Angaben keine Probleme. Die Stadt hatte angekündigt, dass dort die 2G-Regel gelte, jedoch keine Beschränkung der Besucherzahl.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 19. November 2021 13:42 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg