Offener Brief: Tests für alle Schüler gefordert

Offener Brief: Tests für alle Schüler gefordert

Mit einem offenen Brief haben sich die Brandenburger Gewerkschaft für Erziehung und der Landeselternbeirat an die kommunalen Vertreter gewandt und ab sofort Corona-Tests in Schulen gefordert. Im Rahmen ihrer Zuständigkeiten sollen Landräte und Oberbürgermeister wirksame Maßnahmen zum Schutz aller Beteiligten in ihren Regionen treffen, heißt es in dem am Samstag veröffentlichten Schreiben.

Schnelltest

© dpa

Ein Schüler macht vor der ersten Stunde an einer Schule einen Corona-Schnelltest.

Das Infektionsgeschehen im Schulbereich nehme einen besorgniserregenden Verlauf, wird betont. Immer mehr Kinder, Jugendliche und Beschäftigte infizierten sich. Zudem gebe es mehr Quarantänefälle. Es müsss davon ausgegangen werden, dass in den kommenden Wochen und Monaten die sogenannte vierte Welle weiter an Dynamik gewinne.
«Nach unserer Auffassung ist die Landesregierung Brandenburg zurzeit nicht in der Lage und Willens, alle erforderlichen Maßnahmen zur Sicherung der Gesundheit und zur Eindämmung der Pandemie zu ergreifen», wird in dem Brief kritisiert. Es fehle ein landesweites einheitliches Krisenmanagement. Aus Sicht der Gewerkschaft und des Landeselternrates greift die 2G-Regel - geimpft oder genesen - in den Schulen nicht.
Ab sofort wird eine Änderung der Teststrategie gefordert. Alle Kinder und Jugendlichen sowie alle, die in den Schulen beschäftigt sind, müssten täglich getestet werden. Die dafür benötigten Tests müssten sofort zur Verfügung gestellt werden. Die Kommunalpolitiker werden aufgefordert, mit einer Allgemeinverfügung die tägliche Testung in den Schulen anzuweisen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 13. November 2021 14:10 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg