Vermeintlichen Nebenbuhler niedergestochen: Prozess beginnt

Vermeintlichen Nebenbuhler niedergestochen: Prozess beginnt

Weil er einen Nebenbuhler niedergestochen und lebensgefährlich verletzt haben soll, muss sich ein Mann aus Strasburg (Vorpommern Greifswald) vom 25. November an vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 45-Jährigen versuchten Totschlag vor, wie ein Sprecher des Landgerichtes Neubrandenburg am Dienstag mitteilte. Der Vorfall hatte sich im April 2020 in der Kleinstadt Strasburg ereignet.

Justitia

© dpa

Die Justitia ist an einer Scheibe am Eingang zum Oberlandesgericht zu sehen.

Das Opfer, ein damals 52 Jahre alter Mann aus Prenzlau im benachbarten Brandenburg, erlitt schwere Verletzungen am Bauch. Er konnte durch eine längere Notoperation gerettet werden. Nach bisherigen Ermittlungen hatten sich die Männer in der Wohnung einer gemeinsamen Bekannten und des 45-Jährigen getroffen. Dort gerieten sie in Streit. Später habe der Beschuldigte im Stadtgebiet auf den Älteren eingestochen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Der Tatverdächtige floh erst mit einem Auto, stellte sich aber später in Pasewalk der Polizei. Für den Prozess sind bisher drei Verhandlungstage geplant. Gehört werden sollen mehrere Zeugen und auch ein Gutachter. Mit einem Urteil wird bisher am 10. Dezember gerechnet.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 2. November 2021 10:00 Uhr

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