Zahl der Ausbildungsverträge in Brandenburg gestiegen

Zahl der Ausbildungsverträge in Brandenburg gestiegen

Die Zahl der Ausbildungsverträge in Brandenburg ist in diesem Jahr deutlich gestiegen.

Auszubildende

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Knapp 5500 junge Menschen starteten aktuell in ihre Ausbildung, teilten der Handwerkskammertag und die Industrie- und Handelskammern Brandenburgs am Mittwoch (18. August 2021) mit. Dies seien 8,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Land gebe es insgesamt rund 7100 Ausbildungsbetriebe, davon mehr als 3500 im Handwerk und die übrigen in der Industrie, im Handel und in der Dienstleistung.
Ein Grund für den Anstieg könnte laut Handwerkskammertag sein, dass sich die Betriebe unter Corona-Bedingungen besonders kreativ um neue Azubis bemüht haben. «Die Ausbildungsbetriebe im Handwerk setzten unter Corona-Bedingungen alles daran, Ausbildung zu ermöglichen, neue zu schaffen und so ihre Fachkräftebasis zu stärken», sagte der Präsident des Handwerkskammertages, Robert Wüst. Notwendig sei jedoch eine dauerhafte Entlastung der Kleinst- und Kleinbetriebe bei den Ausbildungskosten. «Jeder Ausbildungsbetrieb, der verloren geht, weil er Ausbildungskosten nicht mehr tragen kann, ist einer zu viel.»
Der Präsident der Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern, Carsten Christ, mahnte bessere Rahmenbedingungen für die Ausbildung an. Dazu gehörten ausbildungsreife Schulabgänger, gut erreichbare Berufsschulen und eine zeitgemäße digitale Infrastruktur. «Außerdem kann es nicht sein, dass Azubis bereits in der ersten Woche im neuen Schuljahr nicht unterrichtet werden können, weil altersbedingte Abgänge von Berufsschullehrern nicht adäquat ersetzt werden», mahnte Christ.
Berufseinsteiger
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 18. August 2021 14:25 Uhr

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