ASP: Suche nach infizierten Wildschweinen in der Uckermark

ASP: Suche nach infizierten Wildschweinen in der Uckermark

Nach dem ersten Fund eines mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Wildschweins im Landkreis Uckermark startet in dem betroffenen Gebiet die Suche nach weiteren Kadavern. «Die Suchtrupps werden morgen in Marsch gesetzt», berichtete die Sprecherin des Landratsamts, Ramona Fischer, am Freitag. Der Frischling war von einem Jäger in der Nähe von Criewen geschossen worden. Das Tier befand sich östlich des Schutzzauns, der an der polnischen Grenze errichtet wurde.

Afrikanische Schweinepest

© dpa

Ein Wildschutzzaun gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) errichtet.

«Daher brauchen wir zunächst kein Kerngebiet errichten, weil der Schutzzaun ja seine Funktion erfüllt hat», erklärte Fischer. Erst wenn weitere infizierte Kadaver westlich des Zauns gefunden würden, wäre die Errichtung eines umzäunten Kerngebiets rund um den Fundort notwendig.
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Mit dem jüngsten Fall wurden bislang insgesamt 1488 in Brandenburg entnommene oder als Fallwild gefundene Wildschweine positiv auf die Tierseuche getestet. Die meisten Funde gab es bisher in den Landkreisen Oder-Spree, Märkisch-Oderland, Spree-Neiße und Dahme-Spreewald.
Die ASP, eine schwere Virusinfektion, ist für Wild- und Hausschweine meist tödlich, aber für Menschen ungefährlich. Im September 2020 wurde der erste Fall bei einem Wildschwein in Deutschland bestätigt - in Brandenburg. Später war auch Sachsen betroffen. Vor rund vier Wochen sind erstmals auch Fälle bei Hausschweinen in Brandenburg aufgetreten. Die betroffenen Betriebe liegen in den bereits von ASP bei Wildschweinen betroffenen Landkreisen nahe der polnischen Grenze.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 13. August 2021 12:01 Uhr

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