Brandenburgs Schulden auf 18,8 Milliarden Euro gestiegen

Brandenburgs Schulden auf 18,8 Milliarden Euro gestiegen

Der Schuldenberg von Brandenburg ist in der Corona-Pandemie deutlich gewachsen. Ende März hatte das Land 18,8 Milliarden Euro Schulden nach 16,5 Milliarden Euro ein Jahr zuvor, wie aus Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom Montag hervorgeht. Das entspricht einem Zuwachs von 13,9 Prozent. Einen größeren Anstieg hatte in dem Zeitraum nur das Nachbarland Sachsen.

Katrin Lange (SPD) spricht im Landtag

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Katrin Lange (SPD) spricht im Landtag.

Die Gründe für das Defizit sind vor allem drastische Mehrausgaben zur Bewältigung der Corona-Pandemie und geringere Steuereinnahmen. Der Brandenburger Landtag hat erst Mitte Juni einen Corona-Nachtragshaushalt mit neuen Schulden in Höhe von mehr als einer halben Milliarde Euro beschlossen. Finanzministerin Katrin Lange (SPD) rechnet bis zum Ende des Jahres noch mit hohen Kosten zum Beispiel für den Öffentlichen Nahverkehr und für Schulen.
Dagegen sank das Minus der Gemeinden und Gemeindeverbände innerhalb eines Jahres um 12,2 Prozent von rund 1,8 auf nahezu 1,6 Milliarden Euro Ende März, das war der größte Rückgang im Vergleich der Länder.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. Juni 2021 16:33 Uhr

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