Bisher 61 Fälle der Delta-Variante in Brandenburg

Bisher 61 Fälle der Delta-Variante in Brandenburg

In Brandenburg sind bislang 61 Fälle der neuen und besonders ansteckenden Delta-Variante des Corona-Virus nachgewiesen worden. Das teilte das Gesundheitsministerium am 28. Juni 2021 auf Anfrage mit.

Corona-Test

© dpa

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test.

Vor allem ungeimpfte und nicht genesene Personen erkrankten daran. Im Landkreis Märkisch-Oderland traten mit 18 Fällen demnach die meisten Infektionen auf. Nach bisherigen Erkenntnissen habe die Delta-Variante eine deutlich höhere Übertragbarkeit, sagte der stellvertretende Ministeriumssprecher Dominik Lenz. «Wir beobachten daher derzeit eine Verschiebung bei den Infektionen in die jüngeren Altersklassen, was sich allerdings noch nicht auf die Hospitalisierung auswirkt, da jüngere Patienten in der Regel weniger schwer erkranken.» Die Landesärztekammer hatte darauf hingewiesen, dass Impfungen die Corona-Schutzmaßnahme Nummer eins sind und bleiben. Nach aktuellen Studien gelte dies auch für die Delta-Variante des Virus'.
Diese breitet sich aktuell in mehreren Ländern aus und hat zum Beispiel in Portugal zu einen starken Wiederanstieg der Sieben-Tage-Inzidenz geführt. Immer mehr Länder-Regierungschefs drängen darauf, Test- und Quarantäneregeln bei der Einreise aus dem Ausland zu verschärfen. Die Bundesregierung bewertet regelmäßig die Corona-Lage im Ausland und unterscheidet dabei zwischen Virusvariantengebieten, in denen sich als besorgniserregend eingestufte Varianten ausbreiten, Hochinzidenzgebieten mit einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 und Risikogebieten mit einer über 50. Bisher unterliegen nur Rückkehrer aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten Testpflichten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 28. Juni 2021 14:16 Uhr

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