Krötenwanderungen dieses Jahr später: Lebensraum in Gefahr

Krötenwanderungen dieses Jahr später: Lebensraum in Gefahr

Etwas später als sonst: Bei steigenden Temperaturen beginnen in den Sielmann Naturlandschaften in Brandenburg Kröten und Frösche mit den Wanderungen zu den Laichgewässern. Der Lebensraum in Flach- und Kleingewässern sei wegen geringerer Niederschläge und drohender Austrocknung bedroht, teilte Sielmann Naturlandschaften am Donnerstag mit.

Krötenwanderung

© dpa

Eine Kröte überquert eine Straße.

Zur Erhaltung der Lebensräume für die seltenen Amphibien seien in den vergangenen Jahren in den Naturlandschaften Döberitzer Heide und Wanninchen, Bergbaufolgelandschaft in der Niederlausitz bei Luckau, Feuchtbiotope entschlammt worden. Außerdem wurden nach den Angaben neue Kleingewässer angelegt und in Moorflächen die Wiedervernässung gefördert. Den Amphibien helfen aber auch gut gefüllte Pfützen, wo sie den Laich ablegen können.
Die ersten Rotbauchunken waren nach den Angaben in den ersten warmen Maitagen bereits unterwegs. Im Umkreis von zwei Kilometern sind auch Kreuzkröte und Laubfrosch durch ihre lauten Rufe zu hören. Heimisch sind in den Naturlandschaften außerdem Knoblauch-, Kreuz- und Wechselkröte. Vom Moorfrosch sind jedoch nur noch selten Exemplare in der Döberitzer Heide zu entdecken.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 20. Mai 2021 14:48 Uhr

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