Landesamt für Umwelt bekommt mehr Mitarbeiter

Landesamt für Umwelt bekommt mehr Mitarbeiter

Wegen des hohen Arbeitsaufwands unter anderem bei Genehmigungsverfahren des US-Elektroautobauers Tesla in Grünheide bekommt das Brandenburger Landesamt für Umwelt (LfU) mehr Mitarbeiter. Im sogenannten Überwachungsreferat im Technischen Umweltschutz gibt es jetzt acht zusätzliche Stellen, um alle Genehmigungsvorhaben - auch für andere Projekte - abarbeiten zu können, sagte die Sprecherin des Umweltministeriums, Frauke Zelt, am Dienstag.

Zuvor hatten der «Business Insider» und das ZDF-Magazin «Frontal21» von einer hohen Arbeitsbelastung im LfU berichtet. Ein Abteilungsleiter habe im Februar eine Überlastungsanzeige seines Referats erstattet, hieß es. Das gehe aus Protokollen hervor, die beiden Medien vorlägen. Dabei handele es sich um das sogenannte Überwachungsreferat im Technischen Umweltschutz des Landesamts für Umwelt.
Die Ministeriumssprecherin räumte ein, dass in diesem Referat zeit- und phasenweise Arbeitsspitzen auftreten. Das liege an dem umfangreichen Arbeitsbereich, so Zelt. Das Referat beschäftige sich unter anderem mit Auflagen in Genehmigungsverfahren und überwache auch deren Einhaltung - nicht nur rund um die Tesla-Baustelle in Grünheide, sondern auch anderswo.
Auch die Kommunikation mit Tesla soll noch einmal intensiviert werden, wie die Sprecherin weiter sagte. Dazu sei ein weiteres regelmäßiges Jour-Fixe-Gesprächsformat zwischen Genehmigungsbehörde und dem Unternehmen eingerichtet. Die LfU-Mitarbeiter hatten dem Medienbericht zufolge unter anderem gefordert, dass «Kommunikationsprobleme» mit Tesla behoben werden müssten.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 11. Mai 2021 14:30 Uhr

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