Schwerverletzte Bewohnerin ins Oberlinhaus zurückgekehrt

Schwerverletzte Bewohnerin ins Oberlinhaus zurückgekehrt

In dem Gedenkgottesdienst für die vier Opfer der Gewalttat in einem Potsdamer Wohnheim für Behinderte hat der Theologische Vorstand des Oberlinhauses bei aller Trauer von einem Zeichen der Hoffnung berichtet. Die bei der Gewalttat schwer verletzte Bewohnerin sei am Mittwoch aus dem Krankenhaus entlassen worden und ins Oberlinhaus zurückgekehrt, sagte Fichtmüller. Die 43-Jährige sei zurückgekehrt in ihr Daheim und in ihre Familie. «Das Thusnelda-von-Saldern-Haus ist ihre Heimat und das Oberlinhaus ist ihr zuhause - trotz allem, was sie erlebt hat.»

Gedenkgottesdienst für getötete Bewohner des Oberlinhauses

© dpa

Pfarrer Dr. Matthias Fichtmüller, Theologischer Vorstand des Oberlinhauses, in der Nikolaikirche.

Eine Pflege-Mitarbeiterin dieses Heims steht nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Polizei im Verdacht, am vergangenen Mittwoch vier Bewohner vorsätzlich getötet und eine weitere Bewohnerin schwer verletzt zu haben. Die Frau kam in eine psychiatrische Klinik.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 6. Mai 2021 19:25 Uhr

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