Potsdam: Tote waren Bewohner in diakonischer Einrichtung

Potsdam: Tote waren Bewohner in diakonischer Einrichtung

Die vier Opfer einer tödlichen Gewalttat in Potsdam waren nach Angaben des Oberlinhauses langjährige Bewohner in der diakonischen Einrichtung. Zwei von ihnen hätten dort seit ihrer Kindheit gelebt, sagte Tina Mäueler, Bereichsleiterin Wohnen in den Oberlin Lebenswelten am Donnerstag. Nähere Angaben zur Identität wurden nicht gemacht.

Vier Tote in Klinik

© dpa

Journalisten stehen vor einer Potsdamer Klinik. In der Klinik sind vier Leichen gefunden worden.

Bei der Tat war am Mittwochabend auch eine Frau schwer verletzt worden. Eine 51-jährige Mitarbeiterin wurde wegen dringenden Tatverdachts festgenommen.
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) sprach den Angehörigen sein Beileid aus. «Die Tat erschüttert uns alle zutiefst.» Am Abend sollte eine Gedenkandacht in der Oberlinkirche stattfinden.
Nach Angaben des diakonischen Anbieters Oberlinhaus kam es zu der Gewalttat im Thusnelda-von-Saldern-Haus. Es gehört zum Komplex des Oberlinhauses in Potsdam-Babelsberg. Dies sei eine Wohnstätte für Erwachsene mit mehrfachen schweren Behinderungen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 29. April 2021 10:48 Uhr

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