Konjunktureinbruch drückt Strom- und Gasabsatz bei EnviaM

Konjunktureinbruch drückt Strom- und Gasabsatz bei EnviaM

Durch den Konjunktureinbruch in der Corona-Krise und verschärften Wettbewerb hat der ostdeutsche Energieversorger EnviaM weniger Strom und Gas verkauft. Der Umsatz der Unternehmensgruppe sank 2020 auf knapp 2,78 Milliarden Euro - nach 3,09 Milliarden im Jahr zuvor, wie Vorstandschef Stephan Lowis am Mittwoch informierte. Dennoch stieg das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) leicht auf 317,9 Millionen Euro (2019: 315,8 Mio Euro). Angaben zum Nettogewinn wurden nicht gemacht. Die Anteilseigner - neben Eon sind das rund 650 ostdeutsche Städte und Gemeinden - sollen erneut eine Dividende von 0,65 Euro je Aktie erhalten.

EnviaM

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Eine Fahne mit dem Logo des Energiedienstleisters EnviaM.

EnviaM mit Kunden in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg hat rund 3300 Beschäftigte und liefert vor allem Strom, Gas und Wärme, betreibt aber auch ein Glasfasernetz. Für dieses Jahr zeigte sich Lowis optimistisch: «Energie wird weiterhin gebraucht.» Eine genaue Zahl wollte er nicht nennen, doch sei mit einem ähnlichen Umsatz und Ergebnis wie im vergangenen Jahr zu rechnen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 28. April 2021 11:26 Uhr

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