Virologe skeptisch bei Antigentests: Wenig Sicherheit

Virologe skeptisch bei Antigentests: Wenig Sicherheit

In der Corona-Pandemie sind Schnelltests zum Testen auf eine Corona-Infektion derzeit sehr gefragt - der Virologe Frank Hufert sieht bei ihrer Tauglichkeit allerdings erhebliche Unterschiede. Antigenschnelltests hätten den Nachteil, dass sie wenig sensitiv seien, sagte der Forscher an der Brandenburgischen Technischen Universiät Cottbus-Senftenberg (BTU) der Deutschen Presse-Agentur.

Professor Frank Hufert

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Prof. Dr. med. Frank T. Hufert, Virologe an der Brandeburgischen-Technischen Universität.

Antigenschnelltests könnten das Risiko minimieren - wie effektiv, sei unklar. PCR-Tests hingegen hätten eine Verlässlichkeit im Nachweis von nahezu 100 Prozent, weil sie hochgradig sensitiv und sehr spezifisch seien. Die Schnelltests auf Antigen-Basis hätten deutliche Schwächen, die Aussagekraft eines Negativtests sei nicht so gut, berichtete auch Forscher PD Dr. med. Andreas Wieser. Der Mediziner leitet das Labor der Covid-19 Forschung am Tropeninstitut der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Ein sensitiverer Test wie eine «real-time PCR» wäre besser. Je mehr man Antigen-Tests einsetze, um sehr mehr könnten auch falsch positive Tests als Ergebnisse vorliegen, schätzte er ein.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 19. April 2021 14:43 Uhr

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