Luca-App wird in sechs Landkreisen und Städten installiert

Luca-App wird in sechs Landkreisen und Städten installiert

In den Gesundheitsämtern von sechs Landkreisen und kreisfreien Städten in Brandenburg wird laut Gesundheitsministerium die Luca-App gegen die Ausbreitung des Coronavirus eingerichtet.

Luca-App

© dpa

"Eingang mit der Luca-App" steht auf dem Schild vor einem Kaufhaus am Alexanderplatz.

Techniker seien mit den Ämtern im Austausch, sagte Ministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) am Donnerstag (01. April 2021) im Gesundheitsausschuss. Die Landkreise Ostprignitz-Ruppin, Prignitz, Barnim und die Städte Cottbus, Potsdam, Brandenburg an der Havel hatten sich demnach zuerst um die Einsetzung der App zur Kontaktverfolgung beworben.
Bundesdruckerei_500x400px.jpg
© Bundesdruckerei GmbH

Werden Sie jetzt Antwortgeber!

Wir begeistern uns für digitale Daten und sichere Identitäten. Sie auch? Dann bewerben Sie sich jetzt bei uns im Team: bdr.de/karriere mehr

Das Land Brandenburg hatte zur Nutzung der Luca-App über den Informations- und Kommunikations-Dienstleister Dataport einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen. Mit dem Landesvertrag könnten noch vor Ostern bis zu sechs und bis etwa Ende April alle Landkreise und kreisfreien Städte die Luca-App anwenden, hatte es geheißen. Die Nutzung der App, die auf allen gängigen Smartphones läuft, ist kostenfrei. Voraussetzung ist den Angaben zufolge, dass die Gesundheitsämter die Software Sormas nutzen. Diese erlaubt eine Verknüpfung mit der App. In Brandenburg haben nach Angaben des Ministeriums alle Landkreise und kreisfreien Städte diese Software.
Die App ermöglicht eine digitale Nachverfolgung von Kontaktpersonen bestätigter Corona-Fälle per Smartphone im direkten Austausch mit dem zuständigen Gesundheitsamt. Ziel ist es, Kontakte lückenlos zu dokumentieren und fehleranfällige und möglicherweise unvollständige Papier-Kontaktlisten zu ersetzen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 1. April 2021 17:01 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg