Deutschland bittet Polen um Verständnis für Einreiseregeln

Deutschland bittet Polen um Verständnis für Einreiseregeln

Der Polen-Koordinator der Bundesregierung, Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), hat beim Nachbarland um Verständnis für die schärferen Einreisebedingungen geworben.

  • Grenzübergang Ahlbeck auf Usedom© dpa
    Deutsche und polnische Grenzpfähle stehen am Grenzübergang Ahlbeck auf Usedom.
  • Dietmar Woidke© dpa
    Der Ministerpräsident von Brandenburg Dietmar Woidke auf einer Pressekonferenz.
«Wir streben eine Balance zwischen Gesundheitsschutz und praktikablen Regelungen für den Grenzverkehr an. Die getroffenen Maßnahmen sind der aktuellen Lage geschuldet», erklärte Woidke am 29. März 2021 nach einer Videokonferenz mit dem Deutschland-Koordinator von Polen, Bartosz Grodecki, sowie Vertretern von Bundesministerien und der Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen. «Die Rückkehr zur Normalität bleibt unser Ziel.»

Klagen über Erschwernisse durch die Testpflicht

Die Bundesregierung hatte Polen wegen stark steigender Infektionszahlen als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Seit dem 21. März ist die Einreise aus dem Nachbarland nach Deutschland nur mit einem negativen Corona-Test erlaubt. Pendler aus dem Nachbarland hatten über Erschwernisse durch die Testpflicht geklagt. In der Kategorie als Hochinzidenzgebiet sind Länder und Regionen, in denen die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche über 200 liegt. Polen hatte den Lockdown am Samstag wegen zunehmender Corona-Infektionen verschärft.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 29. März 2021 15:37 Uhr

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