Wegen Aufbau von Zaun gegen Schweinepest: Granaten gesprengt

Wegen Aufbau von Zaun gegen Schweinepest: Granaten gesprengt

Mehrere Granaten sind am Freitag an einer Straße zwischen Solikante und Kienitz Nord (Märkisch-Oderland) gesprengt worden. Die Weltkriegsmunition war im Zuge der Errichtung eines Zauns gegen die Afrikanische Schweinepest entdeckt worden. Alles sei reibungslos abgelaufen, sagte Sprengmeister Matthias Metke vom Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes der Deutschen Presse-Agentur. Da sich keine Gebäude in der Nähe befanden, seien weder die Errichtung eines Sperrkreises noch die Evakuierung von Gebäuden notwendig gewesen. Die Landesstraße 334 war für die Dauer der Maßnahme gesperrt.

Die Granaten seien vor Ort vernichtet worden, weil die Munition wegen der Zündsysteme nicht transportfähig war, erläuterte Metke. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes ist seit November des vergangenen Jahres im Einsatz, um Flächen, auf denen Zäune gegen die Tierseuche aufgestellt werden, vorher nach Weltkriegsmunition abzusuchen. Im Oderbruch fand 1945 an den Seelower Höhen die größte Schlacht des Zweiten Weltkrieges auf deutschem Boden statt.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 26. März 2021 14:10 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg