Brandenburg prüft schärfere Corona-Regeln

Brandenburg prüft schärfere Corona-Regeln

Die Brandenburgerinnen und Brandenburger müssen nach der Rücknahme der geplanten längeren Osterruhe mit schärferen Corona-Regeln rechnen.

Ein Schild weist auf Mundschutzpflicht hin

© dpa

«Mundschutz» und ein Piktogramm eines Maskentragenden Menschen sind auf einem Schild zu sehen.

«Wir haben, wo es nötig war, die Notbremse gezogen und mussten schweren Herzens erst relativ frische Lockerungen wieder rückgängig machen - aber auch das (...) wird für die kommenden Wochen nicht ausreichen», sagte Woidke am Mittwoch im Landtag in Potsdam nach einer weiteren Bund-Länder-Runde. «Deshalb werden wir in den kommenden Tagen im Kabinett beraten, welche weiteren Maßnahmen wir als Land noch treffen können.» Der Grundgedanke der erweiterten Zahl der Osterruhetage, nämlich Mobilität und Kontakte möglichst weitgehend einzuschränken, bleibe richtig.
Der Regierungschef rief die Bürger dazu auf, über Ostern nicht zu verreisen. «Ich weiß, das ist hart», sagte Woidke. «Aber wir können es uns in dieser Phase der Pandemie einfach nicht erlauben, durch Urlaubsreisen beispielsweise auch ins Ausland die Infektionslage hier in Deutschland noch weiter zu verschärfen.» Er wiederholte die Forderung nach verpflichtenden Tests für Reiserückkehrer zum Beispiel aus Mallorca, das kein Corona-Risikogebiet mehr ist.
Die Regierungschefs von Bund und Länder hatten in der Nacht zum Dienstag vereinbart, dass die «Notbremse» ab einer 7-Tage-Inzidenz in einem Land oder Region an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 bestehen bleibt. Allerdings sollen dann härtere Maßnahmen greifen - etwa Ausgangsbeschränkungen, verschärfte Kontaktbeschränkungen, eine Maskenpflicht für Mitfahrer im Auto, die nicht zum eigenen Haushalt gehören und eine erweiterte Pflicht zum Corona-Schnelltest, wo Abstandsregeln und konsequentes Maskentragen erschwert sind.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. März 2021 16:20 Uhr

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