Landestourismusverband: Politik muss sich einsetzen

Landestourismusverband: Politik muss sich einsetzen

Der Brandenburger Landestourismusverband vermisst seit Monaten in der Corona-Pandemie von der Politik eine Perspektive. Für die Branche seien die Ergebnisse der letzten Ministerpräsidentenkonferenz ernüchternd, kritisierte Markus Aspetzberger, der Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, am Mittwoch in einer Mitteilung. Anstatt kontaktarme Formen zu ermöglichen, werden Reisen und der Tourismus zum vermeintlichen Pandemietreiber erklärt. Seit Monaten werden «Ruhetage» verordnet – und nicht zurückgenommen. Es müsse möglich sein, Modellprojekte zum Wiedereinstieg in den Tourismus auf den Weg zu bringen, sagte er. Es gebe professionelle Anbieter, die gemeinsam solche Modelle zeitnah umsetzen könnten.

Campingplatz

© dpa

Auf einer Halbinsel liegt der Campingplatz Himmelreich im brandenburgischen Schwielowsee - hier im vergangenen Mai.

Mittlerweile blicke der Tourismus angesichts der Verlängerung des Lockdowns bis Mitte April bald auf ein halbes Jahr Stillstand zurück. Wegen fehlender Test- oder Impfstrategien oder der Fokussierung auf die Inzidenz bleibe die Politik bei Verboten statt Lösungen, kritisierte der Verband. Seit Monaten müssten die fast 100 000 Mitarbeiter im Tourismusbereich warten.
Der Landestourismusverband Brandenburg ist der Zusammenschluss touristischer Regional- und Fachverbände. Er berät Landesregierung, Behörden, Verbände und Organisationen bei Maßnahmen und Entscheidungen zum Tourismus im Land.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 24. März 2021 14:44 Uhr

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