Für Tesla-Batteriefertigung: Förderung noch nicht bekannt

Für Tesla-Batteriefertigung: Förderung noch nicht bekannt

Der Anteil Brandenburgs an der Förderung für die auf dem Tesla-Gelände in Grünheide bei Berlin geplante Batteriefertigung steht noch nicht fest. Erst wenn die Verhandlungen zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und dem US-amerikanischen Elektroautomobilbauer Tesla abgeschlossen seien, werde man an Brandenburg herantreten, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) am Mittwoch im Wirtschafts-Ausschuss des Landtages. Es sei nicht unüblich, wenn die Verhandlungen vier bis fünf Monate in Anspruch nehmen. «Ich würde mich nicht wundern, wenn man auf Brandenburg erst nach der Sommerpause zukommt», sagte er.

Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide

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Baustelle der Tesla-Fabrik in Grünheide.

Tesla kann von den Milliardenhilfen profitieren, die die EU-Kommission im Januar zur Unterstützung der Batterieproduktion in Europa genehmigt hatte. Deutschland und elf weitere EU-Länder können nun bis zu 2,9 Milliarden Euro zusätzlich bereitstellen, wodurch auch Fortschritte bei der Elektromobilität erzielt werden sollen.
In Grünheide soll im Juli die Herstellung von Elektroautos beginnen. Pro Jahr sollen bis zu 500 000 Fahrzeuge produziert werden. Tesla-Chef Elon Musk will auf dem Gelände auch die weltgrößte Batteriefabrik errichten. In Branchenkreisen ist von Investitionen in einem mittleren einstelligen Milliardenbereich die Rede - und das noch ohne die Batteriefertigung.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 17. März 2021 15:41 Uhr

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