AfD-Kundgebung gegen Corona-Beschränkungen in Cottbus

AfD-Kundgebung gegen Corona-Beschränkungen in Cottbus

Rund 250 Menschen haben nach Polizeiangaben auf einer Kundgebung der AfD in Cottbus gegen die Corona-Politik der Bundesregierung demonstriert. «Die Regierung herrscht, greift Grundrechte an und behandelt Kritiker wie Staatsfeinde», kritisierte AfD-Bundestagsfraktionschef Alexander Gauland am Samstag bei der Kundgebung. Die Corona-Politik ruiniere das Land, sagte der Brandenburger AfD-Landtagsfraktionsvorsitzende Hans-Christoph Berndt. «Alternative heißt, es geht ganz anders» rief er den Kundgebungsteilnehmern mit Blick auf die kommende Bundestagswahl zu. Der AfD-Kreisverband hatte die Veranstaltung angemeldet. Die meisten Teilnehmer hielten sich an die vorgegebenen Hygieneregeln.

Berndt kritisierte außerdem die Beobachtung der Landes-AfD durch den Verfassungsschutz. «Der Verfassungsschutz handelt als Interessenvertreter der Regierungsparteien gegen die Opposition.» Im Juni 2020 hatte der Brandenburger Verfassungsschutz den AfD-Landesverband zu einem rechtsextremistischen Verdachtsfall erklärt.
Am Samstagvormittag war als Protestaktion ein Autokorso mit 80 Fahrzeugen etwa eineinhalb Stunden lang durch die Innenstadt von Cottbus gefahren. Die Autos seien auf die Einhaltung der Corona-Bestimmungen kontrolliert worden, es habe keine Verstöße gegeben, sagte ein Polizeisprecher.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Samstag, 13. März 2021 17:41 Uhr

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