Brandenburger Gastronomie und Handwerk enttäuscht

Brandenburger Gastronomie und Handwerk enttäuscht

Die Gaststättenbranche in Brandenburg vermisst bei den Lockerungsbeschlüssen von Bund und Ländern eine Perspektive. «Unkontrollierter Picknicktourismus darf sein, aber der gesicherte Raum in Gastronomiebetrieben darf nicht sein, das geht nicht», sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Brandenburg, Olaf Schöpe, am Donnerstag. «Ich habe wenig Perspektiven für den Tourismus gesehen.» Enttäuschend sei, dass es keine Öffnungsperspektive für Ostern gebe. Die Betriebe wollten wieder Verantwortung übernehmen. Er wünsche sich, dass die Landesverordnung «ein bisschen mutiger ausfällt».

Olaf Schöpe

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Olaf Schöpe, Präsident pro gastra Gastgewerbe GmbH, spricht.

Auch der Handwerkskammertag Brandenburg zeigte sich skeptisch nach dem Bund-Länder-Gipfel. «Für die körpernahen Dienstleistungen zeigt sich nun endlich Licht am Ende des Tunnels», teilte Präsident Robert Wüst mit. «Dennoch, wir hätten uns insgesamt mutigere Schritte bei den Öffnungen gewünscht.»
Bund und Länder hatten vorsichtige Öffnungsschritte für den Einzelhandel und für Freizeitaktivitäten je nach Infektionslage vereinbart. Das Brandenburger Kabinett will bis Freitag darüber entscheiden.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Donnerstag, 4. März 2021 16:18 Uhr

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