Ministerium: 36 Impfdosen mussten vernichtet werden

Ministerium: 36 Impfdosen mussten vernichtet werden

Im Impfzentrum in Oranienburg haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Januar 36 Impfdosen vernichtet werden müssen. Der Grund sei eine kurzfristige unvorhersehbare Absage eines mobilen Impfteams gewesen, teilte das Gesundheitsministerium am Dienstag in Potsdam mit. An dem 22. Januar - einen Tag nach der Eröffnung des sechsten Impfzentrums im Land - hätten vor Ort keine weiteren Menschen gefunden werden können, die zu einer Corona-Schutzimpfung berechtigt gewesen seien. Die Impfdosen wären über das Wochenende verfallen, erklärte das Ministerium. Andere Vorfälle seien nicht bekannt.

Die «Märkische Oderzeitung» hatte in der vergangenen Woche berichtet, dass unter anderem im Impfzentrum in Oranienburg in den zurückliegenden Wochen offenbar größere Mengen von nicht verbrauchtem Impfstoff im Müll landeten. Interne Prüfungen des Gesundheitsministeriums, des Deutschen Roten Kreuzes und der Kassenärztlichen Vereinigung ergaben laut Ministerium, dass keine Impfstoffdosen in größeren Mengen vernichtet worden seien. Gesundheitsstaatssekretär Michael Ranft sagte, angesichts des Mangels solle jede Impfdose genutzt werden. Dazu gebe es Handlungsanweisungen für Mitarbeiter in Impfzentren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 9. Februar 2021 18:59 Uhr

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