Statistik: Weniger Unfälle in ersten elf Monaten 2020

Statistik: Weniger Unfälle in ersten elf Monaten 2020

Die Straßen Berlins sind in der Corona-Pandemie gemessen an den absoluten Unfallzahlen sicherer geworden. Rund 116 600 Unfälle zählte die Polizei von Januar bis November 2020, wie das Statistische Landesamt am Freitag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum wurden demnach noch knapp 135 400 Unfälle registriert - knapp 19 000 Unfälle mehr (13,9 Prozent). Die Zahl der Schwerverletzten ging ebenfalls zurück: Von 2152 mehr auf 1920 (minus 10,8 Prozent). Dafür stieg die Zahl der Getöteten. Insgesamt zählte die Polizei 49 Todesopfer nach Verkehrsunfällen, 15 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Symbolbild "Verkehrsunfall"

© dpa

Ein Polizeifahrzeug steht mit Blaulicht auf der Straße.

In Brandenburg ging die Zahl der Unfälle in den ersten elf Monaten des Pandemie-Jahres 2020 ebenfalls zurück. In dem Land wurden von Januar bis November rund 66 400 Unfälle erfasst - knapp 11 000 weniger als im Jahr zuvor (minus 14 Prozent). Die Zahl der Schwerverletzten ging auch in Brandenburg leicht zurück: von 2386 auf 2139 (minus 10,4 Prozent). Die Zahl der Toten stieg von 116 auf 130.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 22. Januar 2021 17:05 Uhr

Weitere Meldungen aus Brandenburg