Netzhoppers wollen raus aus der Krise

Netzhoppers wollen raus aus der Krise

Die Netzhoppers KW-Bestensee stecken in der Volleyball-Bundesliga in einer leichten Krise. Nach drei Niederlagen in den letzten vier Spielen strebt die Mannschaft in der Auswärtspartie am Samstag (20.00 Uhr/sporttotal.tv) bei den Bisons Bühl nun aber die Kehrtwende an. «Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Wir brauchen die Punkte», sagte Teammanagerin Britta Wersinger. Auch Trainer Christophe Achten ist vor der Reise nach Baden-Württemberg nicht bange. Er behauptet: «Die Mannschaften auf den Plätzen drei bis neun sind alle in etwa gleich stark. Da kann jeder jeden schlagen.»

Die Netzhoppers stehen dabei unter Druck. Sie waren zwischenzeitlich mal Tabellensechster mit Tendenz nach oben, sind aber nach zwölf von 20 Spieltagen auf Rang neun abgerutscht. Nur die ersten Acht sind nach der Hauptrunde in den Playoffs dabei. Allerdings trennen die Brandenburger lediglich vier Punkte vom Tabellenvierten Bühl.
Eine Ursache für den Leistungsabfall könnte die frühzeitige Fixierung der Spieler auf das überraschend erreichte Pokalfinale sein, in dem es am 28. Februar in Mannheim gegen die United Volleys geht. Trainer Achten mahnte: «Das Pokalfinale ist nicht das Thema bei uns, nicht heute, nicht morgen und auch noch nicht nächste Woche.» Britta Wersinger hingegen meint: «Es ist sicher schwer, die Konzentration hochzuhalten, wenn man so einen Hype wie im Pokal erlebt.»
In Bühl steht den Netzhoppers wieder Außenangreifer Jan Jalowietzki zur Verfügung. Der 24-Jährige kam 2021 noch nicht zum Zuge. Erst fehlte er wegen einer Schulterverletzung, dann wegen einer Magen-Darm-Erkrankung. Das Hinspiel hatten die Netzhoppers 1:3 verloren.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 22. Januar 2021 09:42 Uhr

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