Impfungen des Krankenhauspersonals in Brandenburg starten

Impfungen des Krankenhauspersonals in Brandenburg starten

In verschiedenen Brandenburger Kliniken haben zum Schutz gegen das Coronavirus Impfungen der Mitarbeiter begonnen. Im Potsdamer Klinikum Ernst von Bergmann wurde die Impfstelle im zentralen Konferenzraum untergebracht, wie Sprecherin Damaris Hunsmann berichtete. Zwölf Mitarbeiter an vier Beratungs- und Aufklärungsplätzen und zwei Impfplätzen sollen die Impfungen schnell umgesetzen. Bis zu 200 Impfungen pro Tag sollen möglich sein. Am ersten Tag soll es nach Angaben des Klinikums 100 Impfungen geben. Bis zum 1. Januar sollen die ersten 500 Mitarbeiter Impfungen gegen das Virus erhalten.

Zunächst wird den Angaben zufolge das Klinikpersonal in den Hochrisikobereichen geimpft. Das wären etwa die Covid-Stationen und die Zentrale Notaufnahme.
Auch am Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum können sich Mitarbeiter ab Dienstag gegen das Virus impfen lassen. Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) wollte sich vor Ort ein Bild von der Situation am größten Krankenhaus im Süden des Landes machen und die Impfstrecke der Klinik in Augenschein nehmen. Ihren Angaben zufolge ist derzeit in ganz Brandenburg 30 Prozent des medizinischen Personals selbst an Covid-19 erkrankt, befindet sich in Quarantäne oder leidet an anderen Krankheiten.
Das Klinikum Niederlausitz in Senftenberg plant nach eigenen Angaben am Dienstag und Mittwoch mindestens 240 Impfungen des Personals und noch einmal so viele in der zweiten Januarwoche.
In Frankfurt (Oder) soll nach Angaben der Stadtverwaltung ab dem 18. Januar auch der Betrieb eines Impfzentrums auf dem Messegelände starten. Daneben beginnen die Impfungen im Klinikum Markendorf und die Einsätze der mobilen Impfteams in der stationären Seniorenpflege.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Dienstag, 29. Dezember 2020 12:46 Uhr

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