Berlin Volleys: «Große Herausforderung» gegen Düren

Berlin Volleys: «Große Herausforderung» gegen Düren

Auch über Weihnachten war den Spielern der Berlin Volleys keine Zeit ohne Volleyball vergönnt. Trainer Cedric Enard ließ sie an Heiligabend und am ersten Weihnachtstag zum Training antreten. Grund für diesen Eifer: Der zehnmalige deutsche Meister tritt am Sonntag (18.00 Uhr/sporttotal.tv) bei den SWD powervolleys Düren zum letzten Bundesligaspiel des Jahres an. Manager Kaweh Niroomand sieht diese Partie als «große Herausforderung».

Cedric Enard

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Trainer Cedric Enard.

Bevor sich die BR Volleys am zweiten Weihnachtstag im Bus auf die Reise ins Rheinland machen, verkündete Enard die ambitionierte Zielsetzung für das anstehende Spitzenspiel: «Zu diesem Zeitpunkt sind die Dürener zu Recht Tabellenzweiter. Aber diesen Platz wollen wir ihnen jetzt streitig machen», sagte der Franzose. Dazu müssten die Hauptstädter als derzeitiger Dritter zumindest 3:2 gewinnen. Im Hinspiel zum Saisonauftakt Mitte Oktober hatten sie diesen Gegner noch klar 3:0 bezwungen.
Doch in den folgenden neun Bundesligaspielen blieben die Dürener ungeschlagen. Das Team beeindruckte insbesondere beim 3:0-Sieg über den VfB Friedrichshafen, als man alle drei Sätze mit jeweils nur 20 Gegenpunkten für sich entschied. «Düren hat eine engespielte Mannschaft. Bei denen funktionieren die Automatismen, die wir uns aktuell immer noch hart erarbeiten», sagte Enard. Er kommt zu dem Schluss: «Dieser Gegner ist extrem gefährlich, aber wir haben die Qualitäten, um sie zu schlagen.»
Auch die Dürener gehen mit großem Respekt an die Aufgabe gegen Berlin heran. Ihr polnischer Trainer Rafal Murczkiewicz sagte: «Wir messen uns mit Weltklassespielern.» Einige dieser Akteure - wie etwa Sergej Grankin oder Kevin Le Roux - haben jedoch aufgrund von Verletzungspausen weiter erhebliche Trainingsrückstände aufzuholen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 25. Dezember 2020 11:16 Uhr

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