Netzhoppers peilen in Friedrichshafen «etwas Zählbares» an

Netzhoppers peilen in Friedrichshafen «etwas Zählbares» an

Der Einzug ins deutsche Pokalendspiel hat die Volleyballer der Netzhoppers KW-Bestensee mutig gemacht. Auch in der letzten Bundesligapartie des Jahres beim Rekordmeister VfB Friedrichshafen am Dienstag (17.00 Uhr/sporttotal.tv) rechnen sich die Brandenburger als aktueller Tabellensechster Chancen aus. «Wir werden alles geben, um für Heiligabend etwas Zählbares für den Gabentisch zu haben», sagte Trainer Christophe Achten in vorweihnachtlicher Stimmung.

Beide Mannschaften hatten am vergangenen Wochenende unfreiwillig spielfrei. Die Partie der Friedrichshafener in Lüneburg fiel aus, weil ein Spieler der Niedersachsen positiv auf das Coronavirus getestet worden war. Ähnlich erging es den Netzhoppers. Sie hätten die Grizzlys Giesen in Bestensee zu Gast gehabt, aber auch dieses Spiel wurde abgesagt, weil im Umfeld des Gegners eine Person mit dem Covid-19-Virus infiziert war.
An das Hinspiel gegen Friedrichshafen zum Saisonauftakt erinnern sich die Netzhoppers nur ungern. 0:3 unterlagen sie dem Team vom Bodensee, und Trainer Achten musste hinterher zerknirscht eingestehen: «Ich war enttäuscht. Wir hatten uns deutlich mehr ausgerechnet.» Doch in der Folge hat seine Mannschaft gerade im Pokal mit den jeweiligen 3:2-Siegen gegen Düren, die Berlin Volleys und Herrsching eindrucksvoll den Nachweis erbracht, dass sie mit den vermeintlich Großen der Liga mithalten kann.
In Zeiten des Corona-Lockdowns stellt für die Netzhoppers auch die Organisation einer weiten Auswärtsreise wie die nach Friedrichshafen eine logistische Herausforderung dar. «Es ist gar nicht so einfach jetzt, ein Hotel zu finden oder für die Spieler die Möglichkeit zu schaffen, nach dem Spiel etwas Vernünftiges zu essen zu bekommen», sagte Teammanagerin Britta Wersinger.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 21. Dezember 2020 09:39 Uhr

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