Berlin Volleys nehmen Revanche: 3:1 gegen die Netzhoppers

Berlin Volleys nehmen Revanche: 3:1 gegen die Netzhoppers

Die Berlin Volleys haben sich für das Pokal-Aus gegen die Netzhoppers KW-Bestensee revanchiert. Drei Wochen nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen die Brandenburger bezwang die Mannschaft von Trainer Cedric Enard am Mittwoch in der Volleyball-Bundesliga diesen Kontrahenten in der leeren Max-Schmeling-Halle mit 3:1 (25:17, 25:20, 22:25, 25:18). Tim Carle verwandelte gleich den ersten Mastchball.

Volleyball

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Ein Volleyball-Spiel.

Bei den Berlinern waren vier Spieler verletzungsbedingt zum Zuschauen gezwungen: Samuel Tuia, Sergej Grankin, Kevin Le Roux und Robin Baghdady. Durch das Fehlen von Tuia und Baghdady hatte Trainer Cedric Enard für den Außenangriff keine Wechselmöglichkeiten. Cody Kessel und Carle mussten auf dieser Position durchspielen.
Im ersten Durchgang machte besonders der Franzose Carle mit einer Angriffsquote von 83 Prozent der Netzhoppers-Abwehr schwer zu schaffen. Zudem stellte der Brasilianer Eder Carbonera mit seinen Aufschlägen die Weichen früh auf Satzgewinn. Die Volleys hielten auch danach den Gegner auf Distanz und überzeugten dabei vor allem in der Blockabwehr.
Doch die Netzhoppers, ohnehin als Spätstarter bekannt, steigerten sich. Ein Block ihres Zuspielers Byron Keturakis sicherte ihnen den dritten Satz. Auf das Aufbäumen der Brandenburger reagierten die Volleys jedoch hellwach. Im vierten Durchgang waren sie wieder das dominierende Team, konnten dabei aber erst gegen Ende des Spiels beim Ausbau ihrer Führung auf 22:16 überzeugen.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 16. Dezember 2020 21:38 Uhr

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