Gewerkschaft fordert Stopp des Präsenzbetriebs in Schulen

Gewerkschaft fordert Stopp des Präsenzbetriebs in Schulen

Die Brandenburger Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Landesregierung aufgefordert, den Präsenzunterricht in den Schulen sofort zu beenden und auch in den Kitas nur noch eine Notbetreuung anzubieten. Anstatt klarer Vorgaben zur Eindämmung der Pandemie herrsche im Bildungsministerium das Prinzip «Augen zu und durch», erklärte der GEW-Landesvorstand am Mittwoch in einer Mitteilung.

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel

© dpa

Eine Lehrerin schreibt in einer Schule an die Tafel.

Dies gefährde die Gesundheit aller Beteiligten und habe zu einem Chaos in den Schulen und Kitas in Brandenburg geführt. Der GEW-Landesvorstand forderte zudem, dass es ab 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen keine Rückkehr zum Präsenzunterricht geben dürfe.
Das Bildungsministerium hatte den Eltern in dieser Woche freigestellt, ihre Kinder zur Schule zu schicken. Nach einer Blitzumfrage des Ressorts waren am Montag noch mehr als die Hälfte der Schüler zum Unterricht erschienen. Nach den Weihnachtsferien soll es abgesehen von den Abschlussklassen und Förderschulen nur noch Heimunterricht geben.
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Mittwoch, 16. Dezember 2020 16:18 Uhr

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