2:1 in Essen: Turbine Potsdam dreht Partie im Schlussspurt

2:1 in Essen: Turbine Potsdam dreht Partie im Schlussspurt

Turbine Potsdam hat in der Frauenfußball-Bundesliga durch einen Kraftakt in der Schlussphase eine Niederlage bei der SGS Essen vermieden. Zum Auftakt des letzten Hinrundenspieltages gewann das Team von Trainer Sofian Chahed 2:1 (0:0), lag dabei aber bis 12 Minuten vor dem Ende noch in Rückstand. Sophie Weidauer (78.) und Selina Cerci (82.) drehten mit ihren Toren noch die Partie.

Fußbälle

© dpa

Eine Reihe von Fußbällen.

Durch den Sieg rückt Turbine vorerst an der TSG Hoffenheim vorbei auf den dritten Platz, der für die Teilnahme an der Champions League berechtigt. Die Kraichgauerinnen empfangen am Sonntag den MSV Duisburg, ehe es zum Rückrundenauftakt am kommenden Wochenende zum direkten Duell zwischen der TSG und Turbine kommt.
Die Partie im leeren Stadion an der Hafenstraße begann für Potsdam mit einem Schreckmoment. Gleich bei ihrer ersten Aktion blieb Torfrau Zala Mersnik, die für die angeschlagene Vanessa Fischer zwischen den Pfosten stand, verletzt liegen (2.). Erst nach längerer Behandlungspause konnte die Slowenin weiterspielen.
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Den Turbinen waren deutlich die vier Wochen Spielpause anzumerken. Offensiv gelang über die gesamten 90 Minuten kaum etwas. Die beste Chance besaßen die Gäste in der 32. Minute, als Melissa Kössler den Pfosten traf und Dina Orschmann im Nachschuss an Essens Torhüterin Stina Johannes scheiterte.
Kurz nach Wiederanpfiff ging Essen durch Jana Feldkamp in Führung (52.). Im Gegenzug wehrte die Essenerin Celine Ostermann einen Potsdamer Kopfball vor der Torlinie klar mit der Hand ab, doch der Elfmeterpfiff durch Schiedsrichterin Franziska Wildfeuer blieb aus (53.). Die Turbinen bewiesen trotzdem Moral und drehten durch die eingewechselten Weidauer und Cerci noch das Spiel.

Quelle: dpa

| Aktualisierung: Freitag, 11. Dezember 2020 21:54 Uhr

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