Woidke: «Keine Zeit für Lockerungen»

Woidke: «Keine Zeit für Lockerungen»

Über die weitere Entwicklung der Corona-Beschränkungen soll erst Anfang kommender Woche entschieden werden. «Durch die Einschränkungen Anfang November konnte das exponentielle Wachstum der Infektionen gebremst werden», sagte Brandenburgs Staatskanzleichefin Kathrin Schneider (SPD) am Montagabend nach den Beratungen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Auch in Brandenburg sei die Zahl der Neuinfektionen herunter gegangen. Es sei aber noch nicht klar, ob es damit gelinge, die Zahl der Neuinfektionen bundesweit unter den Wert von 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen zu drücken. «Nächste Woche wollen wir den Bürgern Antworten auch für die Wochen bis Weihnachten geben», erklärte Schneider. Aktuell liege die sogenannte 7-Tage-Inzidenz bundesweit bei 143,3. In Brandenburg liegt dieser Wert aktuell bei 96,9.

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg

© dpa

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), der derzeit nach einer Corona-Infektion noch in häuslicher Quarantäne in Forst (Spree-Neiße) ist, hatte sich zu den Beratungen mit der Kanzlerin zugeschaltet. «Es muss uns gelingen, die Kurve nach unten zu drücken», erklärte Woidke anschließend laut Mitteilung. «Leider gibt es derzeit keine Möglichkeit, die Beschränkungen zu lockern.» Entscheidend sei, gut durch die Krise zu kommen, bis Impfungen umfangreich möglich sein werden, betonte der Regierungschef. «Dafür richten wir jetzt Impfzentren im Land ein, um vorbereitet zu sein.»
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Quelle: dpa

| Aktualisierung: Montag, 16. November 2020 20:04 Uhr

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